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Absturz eines kleineren Mondes

Grafik zeigt bläuliche Kugel, auf der eine zähflüssig wirkende kleinere Kugel einschlägt, gelbes Material wie einen flüssigen Kranz aufwerfend

Die Erde hat in der Vergangenheit vielleicht mehr als einen Mond besessen. Diese Möglichkeit eröffnen Computersimulationen zweier schweizerischer und amerikanischer Astronomen. Bei den Gebirgen auf der erdabgewandten Seite des Mondes könnte es sich demnach um die Reste eines kleinen Mondes handeln, der auf sein größeres Geschwister stürzte.

Vierter Plutomond entdeckt

Falschfarbenbild zeigt Pluto als hellen großen Fleck, umgeben von vier kleineren Flecken, kreuzförmiges Artefakt

Eher zufällig haben amerikanische Astronomen einen neuen Begleiter des Pluto entdeckt. Auf einer besonders lange belichteten Aufnahme des eisigen Zwergplaneten fanden die Forscher zwar nicht den erhofften Staubring, dafür jedoch einen kompakten Lichtfleck.

Höhleneingang auf dem Mond

Schrägaufnahme in das Loch mit geschichteter Schachtwand, teils beleuchtetem Boden

Ein vor drei Jahren entdecktes Loch im Mond könnte der Eingang zu einer geräumigen Höhle sein. Gestützt wird diese Vermutung durch eine neue Aufnahme einer amerikanischen Mondsonde. Sie zeigt, dass das Loch auf der erdzugewandten Seite des Mondes kein einfacher Schacht ist, sondern sich zu einem Hohlraum unter der Lavakruste erweitert.

Elektrische Einschläge bei Vollmond

Blick auf die Nordpolregion des Mondes mit Tag-Nacht-Grenze

Die Erde muss nicht nur Einschläge aus dem All einstecken, sie teilt auch aus. Das belegen Messungen einer japanischen Mondsonde. Ein Mal im Monat, wenn der Mond durch den Magnetschweif der Erde zieht, wird er demnach von energiereichen Elektronen getroffen, die auf weiten Spiralbahnen um die magnetischen Feldlinien kreisen.

Spät schrumpfender Mond

Sondenaufnahme zeigt jähe Terrainstufe samt Schattenwurf mit leicht gewundenem Verlauf, viele kleinere Krater, Größenmaßstab

Der Mond der Erde hat noch lange die Folgen seiner hitzigen Entstehung verspürt. Entsprechende Hinweise haben amerikanische und deutsche Planetenforscher gefunden. Auf den hochauflösenden Aufnahmen einer Mondsonde entdeckten sie relativ junge Verwerfungen, die sehr wahrscheinlich auf ein spätes Zusammenziehen des Mondes zurückgehen.

Knochentrockener Mond

Blick auf die Nordpolregion des Mondes mit Tag-Nacht-Grenze

Seit seiner gewaltsamen Entstehung hat der Mond niemals größere Mengen von Wasser enthalten. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Forscher nach der Analyse von Staub- und Gesteinsproben, die die Apollo-Astronauten zur Erde gebracht hatten. Demnach scheint das Mondmaterial einen großen Teil des anfänglich enthaltenen Chlors verloren zu haben – eines ausgesprochen “wasserliebenden” Elements.

Elektrisierte Mondkrater

Blick über Mondlandschaft mit Kratern, Bergen, langen Schatten

Die Krater an den Polen des Mondes gelten als mögliche Lagerstätten für Wassereis. Die Erkundung dieser Krater könnte allerdings durch statische Elektrizität erschwert werden, haben amerikanische Forscher ermittelt. Indem positiv und negativ geladene Teilchen des Sonnenwindes unterschiedlich rasch in die Krater eindringen, können sich elektrische Spannungen von mehreren Hundert Volt aufbauen.

Frostige Mondpole

Ausschnitt aus einer Temperaturkarte zeigt die Krater am Nordpol des Mondes mit grünlichen Wällen und bläulich bis violetten Böden

Um an den kältesten bekannten Fleck im Sonnensystem zu gelangen, müsste man nicht allzu weit reisen. Amerikanische Forscher haben ermittelt, dass die Temperatur in den Kratern am Nordpol des Mondes auf minus 248 Grad Celsius fallen kann – lediglich 25 Grad über dem absoluten Nullpunkt.

Mondkrater für Einschlag ausgewählt

Panoramafoto des Mondsüdpols, zahlreiche Krater, schräg beleuchtet, tiefe Schatten, einige Krater mit gelber Markierung und Namen

Die amerikanische Weltraumbehörde NASA hat einen kleinen Mondkrater als Schauplatz eines “einschlägigen” Experiments ausgewählt. Wenn am Abend des 9. Oktober eine ausgediente Raketenstufe in dem Krater einschlägt, soll die Wolke emporgeschleuderten Materials verraten, ob es dort Wasser gibt oder nicht.

Planetarischer Crash

Grafik zeigt feurigen Zusammenprall zweier Gesteinsplaneten

Die Spuren einer gewaltigen Kollision im All haben amerikanische und britische Astronomen gefunden. Bei einem jungen Stern in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne fanden sie große Mengen aufgeschmolzenen und verdampften Gesteins, die wahrscheinlich auf den Zusammenstoß zweier angehender Planeten zurückgehen.

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