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Planetarischer Crash

Grafik zeigt feurigen Zusammenprall zweier Gesteinsplaneten

Die Spuren einer gewaltigen Kollision im All haben amerikanische und britische Astronomen gefunden. Bei einem jungen Stern in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne fanden sie große Mengen aufgeschmolzenen und verdampften Gesteins, die wahrscheinlich auf den Zusammenstoß zweier angehender Planeten zurückgehen.

Sonde erspäht Apollo-Landegestelle

SW-Bild zeigt leicht wellige Mondoberfläche mit Kratern, dazwischen ein Fleck mit umgekehrtem Relief und langem Schatten

Passend zum 40. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung hat eine Sonde hochauflösende Bilder der Apollo-Landestellen aufgenommen. Die Fotos des Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) zeigen die auf dem Mond zurückgelassenen Abstiegsstufen der Landefähren – und in einem Fall sogar einen Trampelpfad zwischen der Fähre und einem großen Instrumentenmodul.

Bandenspiel im Sonnensystem

Blick auf Tag-Nacht-Grenze des Mondes, Einschub zeigt Messungen des IBEX-Detektors als unterschiedlich helle blaue Balken

Die Sonne sendet laufend einen Strom elektrisch geladener Partikel aus. Amerikanischen Forschern ist nun erstmals der Nachweis gelungen, dass ein Teil dieses Sonnenwindes am Mond abprallt und dabei elektrisch neutralisiert wird.

Erdschein verrät Meere und Kontinente

Blick auf die Nordpolregion des Mondes mit Tag-Nacht-Grenze

Außerirdische Astronomen können sich ein recht gutes Bild von der Erde machen, indem sie deren Helligkeitsschwankungen verfolgen. Das belegen Beobachtungen einer australischen Forscherin. Indem die Sonne mal vom Meer und mal vom Land reflektiert wird, ist der “Erdschein” auf der dunklen Seite des Mondes unterschiedlich hell.

Späte lunare Unrast

Foto zeigt relativ glatte Ebene, übersät mit unterschiedlich großen Kratern, deren eine Hälfte im Schatten liegt, während die andere gleißend hell erleuchtet ist

Nach seiner gewaltsamen Entstehung kam der Mond langsamer zur Ruhe als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommen Forscher aus Japan, den USA und der Schweiz nach einer großangelegten Kraterzählung auf der “dunklen” Seite des Erdtrabanten. Dort dürften noch vor 2,5 Milliarden Jahren größere Flächen von Lava überflutet worden sein.

Mondkrater ohne Eis-Einlage

Blick auf die Kraterlandschaft des Mondes, am Horizont gleißend hell der Rand der Sonnenkorona, am oberen Bildrand ein heller Punkt

Sollte es auf dem Mond Wasser geben, steht dieses nicht ohne weiteres für menschliche Kolonisten zur Verfügung. Die Aufnahmen einer japanischen Sonde zeigen, dass es nicht einmal in einem tiefen Krater, dessen Boden permanent im Schatten liegt, helle Eisflächen gibt. Eventuell vorhandenes Wassereis kann daher bestenfalls wenige Prozent des Untergrundes ausmachen.

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