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Ein wankelmütiger Partner im All

Teleskopaufnahme zeigt den Asteroid als schwachen Lichtfleck zwischen gleißend hell erscheinenden Sternen

Auf ihrer Bahn um die Sonne wird die Erde von einem höchst wankelmütigen Partner begleitet. Das haben nordirische Astronomen herausgefunden. Ein kürzlich entdeckter Asteroid nähert sich der Erde alle 175 Jahre abwechselnd von vorne oder von hinten – nur um von ihrem Schwerefeld wieder in Gegenrichtung geschickt zu werden.

Himmlischer Dreiklang

Grafik zeigt im Vordergrund einen Ringplaneten, über dessen Horizont eine kleine orangefarbene Sonne leuchtet, davor zwei kleinere Planeten

Einen Dreiklang der planetarischen Art haben amerikanische Forscher entdeckt. Bei einem Stern in der Nachbarschaft der Sonne fanden sie einen neuen Planeten, der für einen Umlauf um das Gestirn doppelt so lang benötigt wie der nächstinnere Planet. Dieser benötigt wiederum doppelt so lang wie sein nächstinnerer Nachbar. Als Folge stehen die drei Planeten regelmäßig auf einer Linie aufgereiht.

Chaotisches Treiben im Sonnensystem

Grafik zeigt die Erde, nur wenig weiter im Hintergrund der rote Mars

Das irdische Leben wird spätestens dann erlöschen, wenn sich die Sonne zu einem Roten Riesen aufbläht. Die Chancen, dass die Erde zu diesem Zeitpunkt noch existiert, stehen allerdings gut, haben zwei französische Forscher mit aufwändigen Computersimulationen ermittelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in den nächsten fünf Milliarden Jahren zu größeren Zwischenfällen im Sonnensystem kommt, liegt demnach bei kaum 1 Prozent.

Staubringe verraten ferne Planeten

Grafik zeigt schematische Aufsicht auf ein Planetensystem mit einem Planeten, umgeben von Staub, dessen Dichte farbig markiert, ringförmige Ansammlungen

Um die Sonne kreisende Staubkörnchen erzeugen in klaren Nächten eine “falsche Dämmerung” am Himmel. Solcher Staub könnte irdischen Beobachtern auch Hinweise auf Planeten bei fernen Sternen liefern, lassen Computersimulationen zweier amerikanischer Astronomen vermuten. Eine Art Tauziehen zwischen Stern und Planet erzeugt demnach filigrane Staubringe, die über kosmische Entfernungen sichtbar sind.

Pendelnde Monde zeichnen Ringbögen

cassini-anthe-ringbogen

Der Saturn ist nicht nur von vollständigen Ringen umgeben, sondern auch von mehr oder weniger kurzen Ringbögen. Eine Erklärung für die Entstehung dieser Gebilde liefern neue Aufnahmen der Sonde Cassini. Die Bögen scheinen demnach von kleinen Monden “gemalt” zu werden, die mal etwas schneller und dann wieder etwas langsamer um den Saturn kreisen.

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