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Frühe Schwarze Löcher auf Diät

Grafik zeigt bläulich glimmende Gasschwaden in schwarzer Leere, darin ein hell leuchtender Punkt

Die ersten Schwarzen Löcher im Universum dürften zu strenger Diät verurteilt gewesen sein. Diesen Schluss legen umfangreiche Computersimulationen amerikanischer Astrophysiker nahe. Nachdem ihre extrem massereichen Vorläufersterne praktisch alles Gas aus der Umgebung gefegt hatten, gab es für die dunklen Sternleichen wohl kaum noch Materie aufzulesen.

Tanz der Giganten

Grafik zeigt zwei gleißend helle Kugeln, umgeben von leuchtenden Gasstrudeln

Große Galaxien gehen vermutlich aus der Verschmelzung kleinerer Galaxien hervor. Einen starken Beleg für diese Theorie haben zwei amerikanische Astronomen möglicherweise gefunden. Eine ferne Galaxie scheint zwei gewaltige Schwarze Löcher, gewissermaßen zwei Galaxienkerne, zu beherbergen, die sich gegenseitig umkreisen.

Ein Limit für Schwarze Löcher?

Illustration zeigt weißlichen Strudel um einen von rötlich nach gelb verlaufenden Fleck, angedeutete Lichtstrahlen, schwarzer Hintergrund mit Galaxien und Sternen

Auch Schwarze Löcher stellen irgendwann ihr Wachstum ein. Für diese Vermutung spricht eine Studie zweier amerikanischer und chilenischer Astronominnen. Im Universum gibt es demnach keine Schwarzen Löcher, die eine Masse von mehr als 10 Milliarden Sonnen angehäuft haben – obgleich dafür mehr als genug Zeit gewesen wäre.

Schwarze Löcher: Magere Mittelschicht

Blick in einen Kugelsternhaufen, eine rundliche, zum Zentrum hin immer dichter und heller werdende Ansammlung bunter Punkte

Schwarze Löcher vom mittelschweren Typ sind wohl seltener als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommen amerikanische und englische Astronomen nach Beobachtungen eines fernen Sternhaufens. Obwohl dieser ideale Bedingungen für die Entstehung eines Schwarzen Lochs mittlerer Masse bieten sollte, scheint er nur ein “gewöhnliches” Schwarzes Loch zu beherbergen.

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