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Entfesselte Planeten

Illustration zeigt beinahe schwarze Weltenkugel vor mit Sternen und bunten Gasfetzen besetztem Hintergrund

Nicht alle Planeten ziehen auf steten Bahnen um ihr Gestirn. Einige rasen vielmehr einsam und mit extrem hoher Geschwindigkeit durch den Raum, lassen Computersimulationen amerikanischer Forscher vermuten. Ursache ist ein Katapulteffekt bei der Annäherung an ein Schwarzes Loch, der die Planeten jäh aus dem Schwerkraftgriff ihres Sterns löst.

Astronomen finden stotternde Galaxie

Bild zeigt dunkelblau-violette Flecken beiderseits einen winzigen hellen Punkts, schwarzer Hintergrund mit einzelnen Sternen

Nicht nur altersschwache Motoren können ins Stottern geraten, demonstriert eine höchst ungewöhnliche Galaxie. Eine internationale Astronomengruppe hat entdeckt, dass die Spiralgalaxie binnen kurzer Zeit drei Mal begonnen hat, einen Strom beinahe lichtschneller Teilchen ins All zu schicken – nur um ihre Aktivität wenig später wieder einzustellen.

Schwarzes Loch identifiziert

Grafik zeigt leuchtenden Strudel um ein gleißend helles Objekt, einen Materiestrom von einem deformierten Begleitstern abziehend

Spanischen Astrophysikern ist es gelungen, ein Schwarzes Loch in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne nachzuweisen. Gemessen an der Umlaufgeschwindigkeit seines Begleitsterns, besitzt der schon seit längerem beäugte Sonderling mehr als das Fünffache der Sonnenmasse. Seine Substanz muss daher unter ihrer eigenen Schwerkraft in einen extrem dichten Zustand kollabiert sein.

Astronomen wiegen Schwarzes Loch

Langzeitbelichtetes Foto zeigt großes Teleskop mit schimmernder Kuppel, über dem sich der Sternenhimmel dreht, einige blassrot gefärbte "Fahrstrahlen"

Das wohl massereichste Schwarze Loch in der kosmischen Nachbarschaft der Milchstraße haben amerikanische Astronomen gewogen. Gemessen an der hohen Geschwindigkeit der Sterne, die die Schwerkraftfalle umkreisen, dürfte diese eine Masse von 6,6 Milliarden Sonnen in sich vereinen.

Neue Struktur in der Milchstraße entdeckt

Illustration zeigt dünne Milchstraßenscheibe, über und unter deren Zentrum je ein violett glimmender Lobus

Die Spur einer immensen Energiefreisetzung haben amerikanische Astrophysiker in der heimischen Milchstraße entdeckt. Über und unter der Scheibe der Galaxis wölben sich demnach zwei große kugelförmige Bereiche, von denen ein Glimmen hochenergetischer Strahlung ausgeht.

Verjüngungskur für rasenden Stern

Grafik zeigt glimmende Kugel, die aus einer Spiralgalaxie herausschießt und dabei immer größer und blauer wird

Neues Licht auf die Herkunft eines rasenden Sterns werfen Beobachtungen amerikanischer Astronomen. Der Schnellläufer rast mit rund 2,6 Millionen Kilometern pro Stunde durch das All – offenbar als Folge einer engen Begegnung mit dem Schwarzen Loch im Herzen der Milchstraße.

Möglicherweise “entkernte” Galaxie entdeckt

Hell-Dunkel-Invertiertes Bild zeigt dunklen Punkt in rotem Kreis, etwas versetzt zum dunklen Zentrum einer Spirale, markiert durch einen weißen Kreis

Eine seltene Entdeckung ist einer niederländischen Studentin geglückt. Beim systematischen Abgleich von Beobachtungsdaten fand die angehende Astronomin eine starke Quelle von Röntgenstrahlung, die knapp außerhalb des Kerns einer fernen Galaxie liegt. Möglicherweise handelt es sich um ein extrem massereiches Schwarzes Loch, das aus dem Zentrum der Galaxie herauskatapultiert worden ist.

Quasar blitzt durch Galaxie

Bild zeigt Andromedagalaxie als große, flache, leuchtende Scheibe, zwei Vergrößerungen gehen zu einem Lichtpunkt inmitten anderer Lichtpunkte über

Am Nachthimmel gehört nicht immer zusammen, was nahe beieinander steht. So geschehen im Falle eines Strahlungsausbruchs, der sich scheinbar in einer Nachbargalaxie der Milchstraße ereignet hatte. Deutsche Astronomen haben ermittelt, dass der Ursprung der Strahlung tatsächlich einige Tausend Mal weiter entfernt lag. Vermutlich handelte es sich um einen massereichen Stern, der im Zentrum einer Hintergrundgalaxie förmlich zerrissen wurde.

Wärme lässt Schwarzes Loch hungern

In Farben übersetzte Röntgenaufnahme zeigt rötliche Wolken, gruppiert um eine Ansammlung blau bis weißlich glimmender Gaswolken, vor schwarzem Hintergrund

Von gelegentlichen Strahlungsausbrüchen abgesehen, scheint sich das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße eher ruhig zu verhalten. Eine Erklärung für diese Friedfertigkeit glauben amerikanische Astrophysiker gefunden zu haben. Die nahe des Schwerkraftmonsters freigesetzte Wärme könnte den Druck in der Umgebung erhöhen und so den Zustrom von “Futter” drosseln.

Sternleiche rückt näher

Grafik eines bläulich glimmenden Materiestrudels um eine tiefschwarze Kugel, sternbesetzter Hintergrund

Einer amerikanisch-niederländischen Astronomengruppe ist es erstmals gelungen, die Entfernung zu einem Schwarzen Loch direkt zu bestimmen. Gemessen an seinem scheinbaren “Taumeln” im Laufe eines Erdjahres, ist das Objekt im Sternbild Schwan gut 7.800 Lichtjahre von der Sonne entfernt – nur etwa halb so weit wie vermutet.

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