Adoptierte Kometen

10. Juni 2010

Falschfarbenbild zeigt Infrarotaufnahme eines Kometen mit hellem Kern und langem Schweif vor tiefschwarzem Himmel, einige hellblaue Sterne Nicht wenige Kometen, die als Schweifstern am Nachthimmel erscheinen, stammen ursprünglich von anderen Sternen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Astronomengruppe nach umfangreichen Modellrechnungen. Viele, wenn nicht gar die meisten Objekte in den Außenbezirken des Sonnensystems hat die Sonne demnach von Sternen übernommen, die zeitgleich mit ihr in einer Gaswolke entstanden sind. Lesen

Stabiler Feuerball

18. Mai 2010

Bild der Sonne als Scheibe, Farbe vom Zentrum nach außen weiß bis orangerot, einige dunkle FleckenFür einen brodelnden Gasball weist die Sonne eine erstaunlich gleichbleibende Größe auf. Das haben brasilianische und amerikanische Astronomen bei der Auswertung von Daten einer Sonnensonde ermittelt. Über einen Zeitraum von zwölf Jahren hat sich der Durchmesser der Sonne demnach um weniger als ein Millionstel verändert. Lesen

Staus im Sonnenwind nagen am Mars

15. März 2010

Blick über den rötlichen Mars, den Smiley-Krater, zum Horizont, schemenhafte Gashülle Regelrechte Staus im Sonnenwind versetzen der Atmosphäre des Mars schwere Schläge. Das haben englische, schwedische und deutsche Forscher beobachtet. Wenn schnelle Teilchen im Sonnenwind auf langsamere Pendants auflaufen, schlägt die resultierende Stoßwelle große Mengen von Atomen aus der ohnehin dünnen Gashülle des roten Planeten. Lesen

Komet sendet Mini-Kometen aus

16. September 2009

Per starker Kantenbetonung bearbeitetes Bild zeigt Holmes' kugelförmige Wolke als quallenartiges Gebilde mit hellen Strahlen im Zentrum Wenn sich eine eisige Kugel der Sonne nähert, sind Turbulenzen vorprogrammiert. Besonders stark waren sie im Falle des Kometen Holmes, belegt eine Studie amerikanischer Astronomen. Als der Komet im Herbst 2007 die Sonne passierte, wurden große Stücke aus ihm herausgesprengt und rasten als Mini-Kometen durch das All. Lesen

Weniger “Metall” im Sonnenfeuer

4. Mai 2009

Aufnahme der brodelnden Sonnenoberfläche mit hellen und dunklen Bereichen, Protuberanzen Die Sonne weist eine andere Zusammensetzung auf als üblicherweise angenommen. Dieses Fazit ziehen Astrophysiker aus Deutschland, Belgien und Schweden nach dem Abschluss eines mehrjährigen Forschungsprogramms. Das Gestirn der Erde enthält demnach deutlich weniger schwere Elemente als bislang vermutet. Lesen

Wo die Schwestern der Sonne stehen

11. März 2009

Blick über den sichelförmig beleuchteten Erdhorizont auf die strahlende (überbelichtete) SonneDie Sonne entstand vermutlich in einem Sternhaufen, dessen Mitglieder nach und nach in alle Winde zerstreut wurden. Allerdings nicht allzu weit, lassen die Berechnungen eines niederländischen Astronomen vermuten. Viele Schwestersterne der Sonne dürften sich auch Jahrmilliarden nach der Trennung noch in der nächsten galaktischen Nachbarschaft aufhalten. Lesen

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