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Furioses Ende eines Kometen

Falschfarbenaufnahme der brodelnden Sonnenoberfläche, eingezeichnet der Bogen der Kometenbahn, einige Ausschnitte zeigen die brockige Trümmerspur

Immer wieder vergehen Kometen über der Sonne. Was genau dabei geschieht, haben amerikanische und schottische Forscher erstmals beobachten können. Indem der von ihnen studierte Komet durch die Korona der Sonne raste, zerfiel er in eine Reihe größerer Brocken, die sich rasch auflösten und dabei extrem kurzwelliges Licht aussandten.

Sonneneruptionen mit Nachschlag

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Sonneneruptionen können mehr Energie freisetzen als bislang angenommen. Das zeigen Messungen eines amerikanischen Sonnenobservatoriums in der Erdumlaufbahn. Auf den typischen ersten Strahlungsblitz folgt demnach nicht selten ein erneuter Anstieg der Strahlungsintensität, der den Gesamtenergieausstoß der Eruption mehr als verdoppeln kann.

Lithium verbrennt im Sonnenfeuer

An der Sonnenoberfläche findet sich sehr viel weniger Lithium als zu erwarten. Den wahrscheinlichen Grund für diesen Mangel haben deutsche und portugiesische Astrophysiker gefunden. Wie viel Lithium ein Stern enthält, hängt demnach nicht etwa davon ab, ob er Planeten besitzt, sondern von seinem Alter. Vermutlich wird das Element im Laufe der Zeit schlicht “verbrannt”.

Adoptierte Kometen

Falschfarbenbild zeigt Infrarotaufnahme eines Kometen mit hellem Kern und langem Schweif vor tiefschwarzem Himmel, einige hellblaue Sterne

Nicht wenige Kometen, die als Schweifstern am Nachthimmel erscheinen, stammen ursprünglich von anderen Sternen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Astronomengruppe nach umfangreichen Modellrechnungen. Viele, wenn nicht gar die meisten Objekte in den Außenbezirken des Sonnensystems hat die Sonne demnach von Sternen übernommen, die zeitgleich mit ihr in einer Gaswolke entstanden sind.

Stabiler Feuerball

Für einen brodelnden Gasball weist die Sonne eine erstaunlich gleichbleibende Größe auf. Das haben brasilianische und amerikanische Astronomen bei der Auswertung von Daten einer Sonnensonde ermittelt. Über einen Zeitraum von zwölf Jahren hat sich der Durchmesser der Sonne demnach um weniger als ein Millionstel verändert.

Staus im Sonnenwind nagen am Mars

Blick über den rötlichen Mars, den Smiley-Krater, zum Horizont, schemenhafte Gashülle

Regelrechte Staus im Sonnenwind versetzen der Atmosphäre des Mars schwere Schläge. Das haben englische, schwedische und deutsche Forscher beobachtet. Wenn schnelle Teilchen im Sonnenwind auf langsamere Pendants auflaufen, schlägt die resultierende Stoßwelle große Mengen von Atomen aus der ohnehin dünnen Gashülle des roten Planeten.

Komet sendet Mini-Kometen aus

Per starker Kantenbetonung bearbeitetes Bild zeigt Holmes' kugelförmige Wolke als quallenartiges Gebilde mit hellen Strahlen im Zentrum

Wenn sich eine eisige Kugel der Sonne nähert, sind Turbulenzen vorprogrammiert. Besonders stark waren sie im Falle des Kometen Holmes, belegt eine Studie amerikanischer Astronomen. Als der Komet im Herbst 2007 die Sonne passierte, wurden große Stücke aus ihm herausgesprengt und rasten als Mini-Kometen durch das All.

Weniger “Metall” im Sonnenfeuer

Aufnahme der brodelnden Sonnenoberfläche mit hellen und dunklen Bereichen, Protuberanzen

Die Sonne weist eine andere Zusammensetzung auf als üblicherweise angenommen. Dieses Fazit ziehen Astrophysiker aus Deutschland, Belgien und Schweden nach dem Abschluss eines mehrjährigen Forschungsprogramms. Das Gestirn der Erde enthält demnach deutlich weniger schwere Elemente als bislang vermutet.

Wo die Schwestern der Sonne stehen

Blick über den sichelförmig beleuchteten Erdhorizont auf die strahlende (überbelichtete) Sonne

Die Sonne entstand vermutlich in einem Sternhaufen, dessen Mitglieder nach und nach in alle Winde zerstreut wurden. Allerdings nicht allzu weit, lassen die Berechnungen eines niederländischen Astronomen vermuten. Viele Schwestersterne der Sonne dürften sich auch Jahrmilliarden nach der Trennung noch in der nächsten galaktischen Nachbarschaft aufhalten.

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