Elektrisierte Mondkrater

20. April 2010

Blick über Mondlandschaft mit Kratern, Bergen, langen Schatten Die Krater an den Polen des Mondes gelten als mögliche Lagerstätten für Wassereis. Die Erkundung dieser Krater könnte allerdings durch statische Elektrizität erschwert werden, haben amerikanische Forscher ermittelt. Indem positiv und negativ geladene Teilchen des Sonnenwindes unterschiedlich rasch in die Krater eindringen, können sich elektrische Spannungen von mehreren Hundert Volt aufbauen. Lesen

Kometen lassen den Tierkreis leuchten

16. April 2010

Foto zeigt dunklen Horizont, Silhouette einer Teleskopkuppel, rötliche Dämmerung und sternbesetztem Himmel, weißlicher Schimmer, nach oben schwächer werdend Unter günstigen Bedingungen kann man morgens und abends ein Schimmern am Horizont sehen, das die Ebene der Planeten und des Tierkreises markiert. Den eigentlichen Ursprung dieses Zodiakallichts glaubt eine internationale Astronomengruppe gefunden zu haben. Der interplanetarische Staub, an dem das Sonnenlicht reflektiert wird, stammt demnach von alternden Kometen. Lesen

Hilfreicher kosmischer Staub

15. April 2010

Bild zeigt weiß-türkisfarbene Gasfetzen, darin eingebettet grellweiße Punkte, schwarzer HintergrundSo lästig Staub im Haushalt ist, so hilfreich ist er im Weltraum. Diese Ansicht bekräftigen Experimente schottischer Chemiker. Der Großteil des Wassers im All verdankt seine Entstehung demnach winzigen interstellaren Staubkörnern, die günstige Reaktionsbedingungen bieten. Lesen

Eisiges Mahlwerk am Rand des Sonnensystems

16. Dezember 2009

Grafik zeigt kleines kraterbedecktes Objekt, am Horizont ein aufflackernder Stern In den Außenbezirken des Sonnensystems wird laufend eisiger Staub produziert, indem sich kleine Objekte gegenseitig pulverisieren. Für diese Ansicht spricht die Analyse von Daten, die das Weltraumteleskop Hubble gewissermaßen nebenbei gesammelt hat. Jenseits des Neptun scheinen demnach sehr viel weniger kleine Eisbrocken ihre Bahn zu ziehen als bislang vermutet. Lesen

Chaotische Zustände in jungem Planetensystem

5. November 2009

Grafik zeigt einen runden hellgelben Fleck, in eine rote, gelappte Wolke übergehend In jungen Planetensystemen kann es höchst turbulent zugehen. Das belegt ein immenser Staubring, den amerikanische und spanische Astronomen bei einem nahe gelegenen Stern entdeckt haben. Quelle des Staubs dürften Kollisionen zwischen kleineren Gesteinsbrocken sein, die durch mindestens drei schwergewichtige Planeten aus der Bahn geworfen worden sind. Lesen

Staubiges Gewitter auf dem Mars

18. Juni 2009

Grafik zeigt dunklen Staubteufel mit einem hellen Glimmen nahe der rötlichen, felsigen Bodenoberfläche Den ersten direkten Nachweis von Blitzen auf dem Mars vermelden amerikanische Physiker. Mit Hilfe eines Radioteleskops fingen sie Ausbrüche von Mikrowellen aus einer Region des Roten Planeten auf, die gerade von einem großen Staubsturm heimgesucht wurde. Dem Spektrum der Strahlung nach zu urteilen, wurde sie bei elektrischen Entladungen ausgesandt. Lesen

Wasser für künftige Planeten

18. Februar 2009

Grafik zeigt weiten, staubigen Wirbel, darin eingebettet bläuliche Kristalle, um einen hell strahlenden Stern Ein immenses Wasserreservoir glauben japanische Astronomen bei einem galaktischen Nachbarn der Sonne entdeckt zu haben. Ihre Beobachtungen lassen vermuten, dass die den Stern umkreisenden Staubpartikel mit Wassereis überzogen sind. Lesen

Naher Stern mit zwei Asteroidengürteln

28. Oktober 2008

Epsilon Eridiani Einen bemerkenswerten Vetter des Sonnensystems glauben amerikanische Astronomen entdeckt zu haben. In unmittelbarer Nachbarschaft der Sonne gelegen, besitzt der Stern Epsilon Eridiani demnach einen Asteroidengürtel vom gleichen Format wie das hiesige Pendant. Wo im heimischen System der Uranus seine Bahn zieht, besitzt der Stern allerdings einen zusätzlichen Gürtel aus Gesteinsbrocken. Lesen

Staubringe verraten ferne Planeten

13. Oktober 2008

Grafik zeigt schematische Aufsicht auf ein Planetensystem mit einem Planeten, umgeben von Staub, dessen Dichte farbig markiert, ringförmige AnsammlungenUm die Sonne kreisende Staubkörnchen erzeugen in klaren Nächten eine “falsche Dämmerung” am Himmel. Solcher Staub könnte irdischen Beobachtern auch Hinweise auf Planeten bei fernen Sternen liefern, lassen Computersimulationen zweier amerikanischer Astronomen vermuten. Eine Art Tauziehen zwischen Stern und Planet erzeugt demnach filigrane Staubringe, die über kosmische Entfernungen sichtbar sind. Lesen

Galaxie mit dunklen Tentakeln

17. September 2008

Aufnahme zeigt große helle Spiralgalaxie, davor und teilweise überlappend eine kleinere Ausgabe mit dunkel ausgefranstem Rand; viele Sterne vor schwarzem Hintergrund Ein Schnappschuss mit Seltenheitswert ist dem Weltraumteleskop Hubble geglückt. Eher zufällig fotografierte das Teleskop eine kleine Spiralgalaxie, deren staubiges “Skelett” sich vor der hellen Scheibe einer großen Hintergrundgalaxie abzeichnet. Lesen

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