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Ein Wurf Riesensterne

Bild zeigt rötlich glimmende Gasmassen, darin einige kleinere und ein großer schwarzer Hohlraum vor sternbesetztem Hintergrund

Eine dichte Ansammlung von Sterngiganten haben kanadische Astronomen in der Milchstraße entdeckt. Die stellaren Schwergewichte sind vermutlich auf einen Schlag entstanden und senden neben intensiver Strahlung auch einen starken Sternwind aus. Auf diese Weise haben sie ein veritables Loch in die Scheibe der Galaxis gebrannt.

Alte Galaxie mit neuem Schwung

Blick ins Zentrum der Galaxien zeigt einen bläulich glimmenden Ring hinter dunklen Staubschwaden, ein Einschub zeigt die ganze Galaxie als diffuse Ellipse

Auch galaktische Senioren können einen zweiten Frühling erleben, zeigen Beobachtungen englischer und amerikanischer Astronomen. Obwohl die von ihnen studierte Galaxie zu einem als reif und eher geruhsam geltenden Galaxientyp gehört, erstrahlt sie im Licht junger Sonnen – entzündet wahrscheinlich durch die Verschmelzung mit einer kleineren Begleitgalaxie.

Rebellischer Sternhaufen kommt nicht zur Ruhe

Aufnahme zeigt dichten Schwarm gleißend heller Sterne, halb eingefasst von rötlich-pastellfarbenen Nebelschwaden, schwarzer Hintergrund mit dunkleren Sternen

Junge Sternhaufen verhalten sich nicht unbedingt so, wie man es von ihnen erwartet. Das haben Heidelberger und Kölner Astronomen am Beispiel eines Exemplars in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne entdeckt. Entgegen der Theorie, steckt auch eine Million Jahre nach seiner Entstehung noch zu viel Unruhe in dem Sternhaufen, als dass man seine künftige Entwicklung erahnen könnte.

Die Geburt eines stellaren Riesenbabys

Grafik eines gleißend hellen Sterns, von seinen Polen ausgehende Ströme, umgeben von einem gelb-rötlichen Strudel, umgeben von einem braun-gräulichen, wolkigen Torus

Ungeachtet aller Größenunterschiede, verläuft die Geburt massereicher Sterne ähnlich wie die kleinerer Pendants. Diese Ansicht bekräftigen Beobachtungen einer englisch-amerikanischen Forschergruppe. In der Umgebung eines stellaren Riesenbabys mit mindestens dem Zehnfachen der Sonnenmasse konnten sie Strukturen nachweisen, wie sie bereits von weniger massigen Sternen bekannt sind.

Galaktisches “Gasgebläse”

Grafik zeigt weißlich-blaue Scheibe und zwei Flecken gleicher Farbe, verbunden durch einen weit geschwungenen, rötlichen Bogen

Eine explosionsartige Sternentstehung ist womöglich der Grund dafür, dass die Milchstraße und zwei ihrer Nachbargalaxien durch einen Strom aus Gas verbunden sind. Entsprechende Resultate präsentiert eine amerikanisch-niederländische Astronomengruppe auf einer Fachtagung in Washington. Ihren Beobachtungen zufolge, ist der Magellansche Strom deutlich länger und älter als bislang angenommen.

Hyperaktive Sternfabrik

Bild zeigt kleine orangefarbene und blaue Punkte neben einem großen weißlichen Lichtfleck, schwarzer Hintergrund

Eine erstaunlich produktive Galaxie haben englische, kanadische und amerikanische Astronomen im jungen Kosmos entdeckt. Selbst offenbar noch im Prozess der Entstehung begriffen, bildet die Galaxie Jahr um Jahr neue Sterne mit einer Gesamtmasse von mehr als 40 Sonnen.

Abwechslungsreiche Sternentstehung

Zwei Falschfarbenaufnahmen von Spiralgalaxien, unterschiedlich stark im Ultravioletten bzw. Roten strahlend

Im Kosmos werden viel mehr leichte Sterne geboren als schwere. Anders als meist angenommen, ist das Zahlenverhältnis jedoch nicht in allen Regionen des Alls gleich, lassen Beobachtungen einer internationalen Astronomengruppe vermuten. Demnach variiert das Zahlenverhältnis, wenn man nur genau hinschaut.

Amateurastronomen finden Erbsen-Galaxien

Grünlicher, grobpixeliger Lichtfleck vor schwarzem Hintergrund

Ungeachtet immer größerer Teleskope kommt die Astronomie nicht ohne gute Beobachter aus. Das belegt die Entdeckung eines neuen Galaxientyps im Rahmen eines großangelegten Amateurprojekts. Von den Teilnehmern mit dem Spitznamen “Grüne Erbsen” belegt, handelt es sich um kompakte Galaxien mit erstaunlichen Eigenschaften. Unter anderem bilden sie in extrem rascher Folge neue Sterne.

Periodisch gefräßige Sternhaufen

Aufnahme zeigt Kugelsternhaufen als gleißend helle, dichte Ansammlung von Lichtpunkten vor schwarzem Hintergrund

Anders als lange Zeit angenommen, können in großen Sternhaufen mehrere Wellen der Sternentstehung ablaufen. Den Grund dafür glauben Bonner Astronomen gefunden zu haben. Genügend Masse vorausgesetzt, können Sternhaufen nach dem “Verglühen” einer Sterngeneration erneut Gas anhäufen, aus dem eine weitere Sterngeneration entsteht.

Sternentstehung am Abgrund

Grafik zeigt Blick auf die Scheibe der Milchstraße samt hellen Spiralarmen und kurzem Balken im Zentrum

Sterne können selbst unter extremen Bedingungen entstehen. Für diese Ansicht sprechen neue Beobachtungsergebnisse amerikanischer und deutscher Astronomen. Im Zentrum der Milchstraße, in unmittelbarer Nähe eines extrem massereichen Schwarzen Lochs, fanden sie zwei Objekte, bei denen es sich wahrscheinlich um neugeborene Sterne handelt.

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