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Lauwarme Beinahe-Sterne

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Die Entdeckung der kühlsten sternähnlichen Objekte vermelden amerikanische Astronomen. Mithilfe eines hochempfindlichen Weltraumteleskops konnten sie die Wärmestrahlung von sieben Braunen Zwergen nachweisen, die es teils nicht einmal auf die Siedetemperatur von Wasser bringen. Einer schafft gerade eben Raumtemperatur.

Überraschende kosmische Erwärmung

Grafik zeigt Entwicklung des Kosmos seit dem Urknall als schlagartig weiter werdender Trichter, darauf eine Temperaturskala samt Temperaturverlauf

Hinweise auf eine unerwartete kosmische Erwärmung hat eine internationale Astronomengruppe gefunden. Wenige Milliarden Jahre nach dem Urknall kam es demnach zu einem starken Temperaturanstieg im Gas zwischen den Galaxien. Der Grund dürfte die intensive Strahlung der jungen Galaxien selbst gewesen sein.

Ein besonders kühler Nachbar

Infrarot-Teleskopaufnahme zeigt einige mehr oder weniger ausgeprägte Flecken vor verrauschtem Hintergrund

In der galaktischen Umgebung der Sonne gibt es nicht nur strahlende Sterne, demonstriert die Entdeckung eines neuen Braunen Zwergs durch eine internationale Astronomengruppe. Der “Beinahe-Stern” zählt mit einer Temperatur von etwa 250 Grad Celsius zu den kühlsten seiner Art und sendet praktisch kein sichtbares Licht aus. Nur 13 Lichtjahre von der Sonne entfernt, gehört er zu deren nächsten Nachbarn.

Ein ferner Zwilling des Jupiter

Grafik zeigt kleinen dunklen kreisrunden Fleck vor einer gelb-orangefarbenen, brodelnden Sonne

Einen Riesenplaneten, der große Ähnlichkeit mit dem Jupiter im Sonnensystem aufweist, hat eine internationale Astronomengruppe aufgespürt. Der Gasriese kreist in vergleichsweise moderatem Abstand um einen Stern, der etwa 1.500 Lichtjahre von der Sonne entfernt steht. Als Resultat dürfte sich auch seine Oberflächentemperatur im “normalen” Bereich bewegen.

Ein “cooles” Paar

Falschfarbenbild zeigt die beiden Braunen Zwerge als verschmierte, gelb-grünliche bzw. rot-orange Flecken vor schwarzem Hintergrund

Ein bemerkenswert “cooles” Paar hat eine internationale Astronomengruppe entdeckt. In der nächsten Nachbarschaft der Sonne gelegen, handelt es sich um zwei Braune Zwerge, die sich gegenseitig umkreisen. Einer der beiden Beinahe-Sterne scheint nur wenig mehr als 200 Grad Celsius warm zu sein.

Frostige Mondpole

Ausschnitt aus einer Temperaturkarte zeigt die Krater am Nordpol des Mondes mit grünlichen Wällen und bläulich bis violetten Böden

Um an den kältesten bekannten Fleck im Sonnensystem zu gelangen, müsste man nicht allzu weit reisen. Amerikanische Forscher haben ermittelt, dass die Temperatur in den Kratern am Nordpol des Mondes auf minus 248 Grad Celsius fallen kann – lediglich 25 Grad über dem absoluten Nullpunkt.

Erspäht: Der heißeste Stern

Bild des Käfernebels, an einen rötlich schimmernden Schmetterling erinnernd, Einschub zeigt Zentrum mit hellem Punkt

Den wohl heißesten Stern der Milchstraße haben europäische Astronomen erspäht. Der Hitzkopf hat erst vor wenigen Tausend Jahren große Teile seiner Hülle abgestoßen. Die neuen Beobachtungen zeigen, dass die Temperatur der nun freiliegenden Oberfläche etwa 200.000 Grad Celsius beträgt.

Kältester “Beinahe-Stern” entdeckt

Bild zeigt strahlenden Stern, in einigem Abstand davon ein schwacher Lichtpunkt

Den kühlsten Braunen Zwerg hat eine internationale Astronomengruppe in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne entdeckt. Der “Beinahe-Stern” ist nur etwa 300 Grad Celsius warm und eines der kältesten Objekte, die jemals außerhalb des Sonnensystems beobachtet worden sind.

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