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Uraltes Planetensystem entdeckt

Illustration zeigt gelbes Gestirn mit brodelnder Oberfläche, im Vordergrund ein bräunlicher Gesteinsplanet und ein beigefarbener Gasplanet mit Wolkenbändern

Die Entdeckung eines selbst nach kosmischen Maßstäben uralten Planetensystems ist deutschen und amerikanischen Astronomen geglückt. Die von ihnen gefundenen Planeten kreisen um einen Stern, der vor fast 13 Milliarden Jahren entstanden sein dürfte – weniger als 1 Milliarde Jahre nach der Entstehung des Universums.

Frühreife Galaxien

Grafik zeigt zwei Galaxien als violett-blaue Gasmassen mit Sternen, in einer davon ein gleißend heller Strahlungsausbruch

Auf zwei überraschend gehaltvolle Galaxien sind Garchinger Astrophysiker gestoßen. Bei der Analyse eines fernen Strahlungsausbruchs zeigte sich, dass dessen Strahlung gleich zwei Galaxien durchlaufen hat. Gemessen an ihrem optischen Fingerabdruck, enthielten beide schon in der Frühzeit des Kosmos deutlich mehr schwere Elemente als heute die Sonne.

Alter Stern trotzt Theorie

Bild zeigt einige Sterne als weiße Lichtflecken auf schwarzem Hintergrund, einer davon mit einem grünen Pfeil markiert

Europäische Astronomen haben einen Stern identifiziert, den es nach derzeitigem Verständnis nicht geben dürfte. Das Objekt im Sternbild Löwe besitzt weniger als vier Fünftel der Sonnenmasse und enthält wenig Kohlenstoff und andere schwere chemische Elemente, dass er sich gar nicht erst hätte bilden dürfen.

Kosmischer Drall

Bild einer Spiralgalaxie mit hellblauen Spiralarmen, hellem Zentrum

Selbst auf einem sehr groben Maßstab ist das Universum kein einheitliches Gebilde. Zu diesem Schluss kommt ein amerikanischer Physiker nach der Betrachtung von mehreren Zehntausend Galaxien. Im Umkreis von gut einer Milliarde Lichtjahren um die Milchstraße ist die Zahl der Spiralgalaxien, die sich im bzw. gegen den Uhrzeigersinn drehen, demnach nicht völlig ausgeglichen.

Lebendes galaktisches Fossil

Teleskopaufnahme einer länglichen bläulichen Galaxie voller Gas vor schwarzem Hintergrund

Eine besonders urtümlich anmutende Galaxie haben europäische Astronomen identifiziert. Bei der erneuten Analyse zwei Jahrzehnte alter Beobachtungsdaten fanden sie, dass die Zwerggalaxie nur wenig schwere Elemente enthält, im Gegenzug aber reichlich Gas.

Alte Galaxie im jungen Kosmos

Blick in das gleißend helle Zentrum eines Galaxienhaufens, neben einigen Spiralgalaxien auch viele helle Lichtpunkte, zwei davon rot eingekreist

Sehr bald nach der Entstehung des Kosmos verklumpte das Gas darin zu den ersten Galaxien und Sternen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Astronomengruppe nach dem Blick durch ein kosmisches Vergrößerungsglas. Die dadurch erkennbare Galaxie bestand schon 950 Millionen Jahre nach dem Urknall vorwiegend aus alten Sternen.

Überraschende kosmische Erwärmung

Grafik zeigt Entwicklung des Kosmos seit dem Urknall als schlagartig weiter werdender Trichter, darauf eine Temperaturskala samt Temperaturverlauf

Hinweise auf eine unerwartete kosmische Erwärmung hat eine internationale Astronomengruppe gefunden. Wenige Milliarden Jahre nach dem Urknall kam es demnach zu einem starken Temperaturanstieg im Gas zwischen den Galaxien. Der Grund dürfte die intensive Strahlung der jungen Galaxien selbst gewesen sein.

Früher kosmischer Koloss

Helle Lichtflecken auf schwarzem Hintergrund, in der Mitte ein bläuliches Glimmen

Nach dem Urknall kam vergleichsweise rasch Struktur in das Universum. Diese Ansicht bekräftigt die Entdeckung eines extrem weit entfernten Galaxienhaufens durch ein europäisches Astronomentrio. Der Koloss ist etwa 10,2 Milliarden Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Sein Licht erreicht irdische Beobachter daher aus einer Zeit, als das Universum nur ein Viertel seines heutigen Alters hatte.

Kosmischer “Klumpen” verblüfft Astronomen

Grafik zeigt ein ovales Gebilde, bestehend aus dunkelblauen bis weißen Quadraten, vor schwarzem Hintergrund

Eine große Materieansammlung hat eine internationale Forschergruppe in der Kindheit des Universums entdeckt. Das Objekt vom Kaliber der Milchstraße bestand zu einer Zeit, als das All lediglich sechs Prozent seines heutigen Alters erreicht hatte. Um was es sich handelt, ist derzeit noch rätselhaft.

Frühester Sterntod nachgewiesen

Illustration zeigt sterbenden Stern als gleißende Kugel, umgeben von glimmenden Materieschwaden, und zwei eng gebündelte Materiejets aussendend, vor schwarzem Hintergrund

Den frühesten Tod eines massereichen Sterns haben Garchinger Forscher nachweisen können. Ihren Messungen zufolge, stammt ein kürzlich registrierter Ausbruch von Gammastrahlung aus einer Zeit, als das Universum gerade einmal 825 Millionen Jahre alt war. Zum Vergleich: Das Alter der relativ langlebigen Sonne wird auf etwa 4,6 Milliarden Jahre beziffert.

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