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Flüssiges Wasser in Kometen

Grafik zeigt Blick über die schmutziggraue, kraterübersäte Oberfläche eines Kometen, aus der helle Gasströme emporschießen

Kometen sind vielleicht nicht die perfekten Kühltruhen, für die sie bislang gehalten werden. Entsprechende Hinweise haben amerikanische Forscher bei der Untersuchung von Staubkörnchen eines Kometen gefunden. Einige der darin vorhandenen Mineralien können nur in Anwesenheit von flüssigem Wasser entstanden sein.

Wassereis auf Asteroid nachgewiesen

Grafik zeigt kleines Objekt mit hellem Schweif vor der Nachtseite eines Planeten, im Hintergrund eine strahlende Sonne

Asteroiden sind keine trockenen Geröllhaufen, demonstrieren Beobachtungen amerikanischer und spanischer Astronomen. Im Lichtspektrum eines Asteroiden, der zwischen Mars und Jupiter um die Sonne kreist, konnten sie den optischen Fingerabdruck von Wasser und organischen Verbindungen nachweisen.

Knochentrockener Mond

Blick auf die Nordpolregion des Mondes mit Tag-Nacht-Grenze

Seit seiner gewaltsamen Entstehung hat der Mond niemals größere Mengen von Wasser enthalten. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Forscher nach der Analyse von Staub- und Gesteinsproben, die die Apollo-Astronauten zur Erde gebracht hatten. Demnach scheint das Mondmaterial einen großen Teil des anfänglich enthaltenen Chlors verloren zu haben – eines ausgesprochen “wasserliebenden” Elements.

Hilfreicher kosmischer Staub

Bild zeigt weiß-türkisfarbene Gasfetzen, darin eingebettet grellweiße Punkte, schwarzer Hintergrund

So lästig Staub im Haushalt ist, so hilfreich ist er im Weltraum. Diese Ansicht bekräftigen Experimente schottischer Chemiker. Der Großteil des Wassers im All verdankt seine Entstehung demnach winzigen interstellaren Staubkörnern, die günstige Reaktionsbedingungen bieten.

Der Staub ferner Erden

Grafik zeigt Blick über den Horizont eines bläulichen Planeten auf ein von Asteroiden umkreistes Gestirn

Gesteinsplaneten mit Wasser könnten in der Milchstraße relativ häufig sein. Dieses Fazit zieht eine internationale Astronomengruppe nach der eingehenden Musterung ausgebrannter Sterne. Viele davon weisen demnach eine “Verschmutzung” durch schwere chemische Elemente auf, wie sie am ehesten durch Asteroiden oder felsige Planeten erklärt werden kann.

“Flüsse” aus Lava

Aufnahme zeigt Stelle des Kanals, an der sich dieser in zahlreiche Arme auffächert, die später wieder zusammenfinden

An Flussläufe erinnernde Strukturen müssen nicht unbedingt auf flüssiges Wasser hinweisen. Das demonstriert der Fall eines beinahe 300 Kilometer langen Kanals auf dem Mars, den amerikanische Forscher untersucht haben. Obwohl das Gebilde wie ein natürlicher Fluss mäandriert und sich vorübergehend in mehrere Arme aufspaltet, dürfte es letztlich doch auf Lava zurückgehen.

Tauwetter auf dem Mars

Reliefbild zeigt flache Region mit großen, flachen Vertiefungen, Einschub zeigt bogenförmigen Kanal zwischen zweien

Auf dem Mars könnte es mehrmals offene Wasserflächen gegeben haben. Entsprechende Hinweise haben englische Forscher in rund drei Milliarden Jahre altem Terrain in der Äquatorregion des roten Planeten gefunden. Einige der dortigen, mutmaßlichen Einsturzkrater sind durch gewundene Kanäle verbunden, die nur auf fließendes Wasser zurückgehen können.

Frostige Mondpole

Ausschnitt aus einer Temperaturkarte zeigt die Krater am Nordpol des Mondes mit grünlichen Wällen und bläulich bis violetten Böden

Um an den kältesten bekannten Fleck im Sonnensystem zu gelangen, müsste man nicht allzu weit reisen. Amerikanische Forscher haben ermittelt, dass die Temperatur in den Kratern am Nordpol des Mondes auf minus 248 Grad Celsius fallen kann – lediglich 25 Grad über dem absoluten Nullpunkt.

Zerfurchter Mars

Globus des Mars mit farbig markierten Bereichen unterschiedlicher Taldichte, möglichen Meeresspiegeln

Die Oberfläche des Mars ist deutlich stärker zerfurcht als bislang angenommen. Das haben zwei amerikanische Planetenforscher bei der computergestützten Analyse von Sondendaten entdeckt. Besonders viele Täler finden sich im Bereich zwischen den südlichen Hochländern und der nördlichen Tiefebene – ein Hinweis darauf, dass hier einst reichlich Wasser floss.

Methan bei zweitem Exoplaneten entdeckt

Illustration zeigt Gasriesen mit rot-braunen Wolkenbändern, dichter Atmosphäre, im Hintergrund einen gleißend hellen Stern

Auch die Planeten anderer Sterne haben grundsätzlich das Zeug für die Entwicklung von Leben. Diese Ansicht bekräftigt der Fund von drei einfachen Molekülen auf einem Exoplaneten in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne. Einem internationalen Forscherteam ist es gelungen, in der Gashülle der heißen Welt Wasser, Kohlendioxid und Methan nachzuweisen.

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